Kiko

Bei dem ganzen Theater, das Kiko derzeit verursacht muss die Idee von einem Web2.0 Terminkalender ja gar nicht mal so schlecht sein. Was mich aber stört: Ein Terminkalender auf dem Schreibtisch respektive Notebook ist die unpraktischste aller Möglichkeiten. Darum habe ich auch einen MDA. Doch es gibt bisher keine Lösung, nicht einmal einen Ansatz, die Daten irgendeines MDAs, egal mit welchem Betriebssystem, in einen dieser Web2.0-Kalender einpflegen zu können. Die Büro-Monster Outlook und auf Linux-Seite Evolution sind bisher die einzigen, die sich mit den kleinen Geräten verstehen. Und das auch nur über umständliche Schnittstellen wie ActiveSync oder SynCE.

Doch woran liegt das Problem? Jedes Handy und jeder MDA/PDA kann Java oder .NET. Für die Windows PPC eigene Terminverwaltung gibt es fertige APIs für beide Konzepte. Ein kleines Programm für die Clientseite wäre in 10min zusammengehackt. Und trotzdem bekommt das nicht mal der Gigant Google auf die Reihe, dieses Feature in seinen Kalender einzubauen. Das ach so tolle Web2.0 scheint dann doch ziemliche Angst vor der mobilen Anwendung zu haben.

2 Antworten auf “Kiko”

  1. David meint:

    > Ein kleines Programm für die Clientseite wäre in 10min zusammengehackt.

    Das passende Protokoll ist wohl SyncML. Bis das von Google & Freunden unterstützt wird kannst du ja schonmal die 10 min für den Client investieren, da wären dir bestimmt viele Leute dankbar!

  2. d135-1r43 meint:

    Wenn ich neben den Klausuren Zeit habe mach ich das. Ich hab ohnehin noch eine Visual-Studio .NET CD von diesem Microsoft Studenten-Rekrutierungs-Programm. Ich dachte aber eher an eine Synchronisation über das Web - also mit einem Server und nicht per USB.

    Was spricht eigentlich gegen http://www.funambol.com/?

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M. Herhoffer