When Facism Comes As An Angel Of Light

Heute jährt sich also zum sechsten Male das alljährliche Gedenken an die Geschehnisse des 11. Septembers 2001. Das Ereignis vor sieben Jahren stellt zweifelsohne einen wichtigen Wendepunkt in der Nachkriegszeit dar und war als Beginn des „Kampfes gegen den Terror“ der Anlass (nicht die Ursache) für viele Kriege die seither geführt wurden.

Eines fällt aber auf. Früher berichteten alle Medien brav die selbe Geschichte: Die Attentäter Mohammed Atta und Ziad Jarrah steuerten zwei entführte Flugzeuge in die Twintowers, worauf diese zum Einsturz kamen. Bewiesen wurde das mit den Ausweisen dieser Täter, die man wenige Tage später in dem kilotonnen schweren Schutthaufen fand — gänzlich unversehrt, nicht einmal angekokelt. Dies alles geschah im Plan einer muslimischen Verschwörung gegen den braven Westen. Als Angriff auf die Zivilisation, auf das beste System der Welt, als Angriff auf die heeren Werte des Abendlandes.

Nun fällt aber auf: Diese offizielle Geschichte wird nun Jahr für Jahr mehr hinterfragt. Und zwar nicht in den zahlreichen Verschörungstheorien, wie es sie zu jedem Ereignis der Weltgeschichte gibt. Auch in den Massenmedien zeichnet sich eine Entwicklung zur kritischen Aufarbeitung an. Während seriöse Journalisten in den zurückliegenden Jahren eher Schlampigkeit bei den Nachuntersuchungen anprangerten, kommen nun auch ganz andere Meinungen zu Wort. Zum Beispiel in der ZDF-Reportage „Das Geheimnis des Dritten Turmes“.Oder in der Dokumentation „9/11 Mysteries“ auf dem Sender VOX (welche man sich auch mehr oder minder offiziell im Internet anschauen kann). Die alternative Darstellung des 9/11 — oder zumindest eine distanzierte — ist wohl nicht mehr länger ein Metier der linken Presse. Die Kritik an der offiziellen Darstellung des 11.9.2001 hat nun auch die breite Masse erreicht. Ob die sich dafür aber offen zeigt?


Saviour Machine, American Babylon. Veröffentlicht 1998.

5 Antworten auf “When Facism Comes As An Angel Of Light”

  1. w-cker meint:

    Nach sieben Jahren jährt sich der erste Jahrestag zum sechsten Mal.

  2. d135-1r43 meint:

    Es jährt sich zum 6. Mal das Gedenken. Am 11.9.2001 hat man nicht pathetisch den Opfern gedacht sondern Panik geschoben.

  3. w-cker meint:

    Gedenktage: jeweils der 11.9. 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007 und daher heute eigentlich zum 7. Mal. Seither wird pathetisch Panik geschoben.

  4. d135-1r43 meint:

    Oh, so isses. Das fällt aber auch nur nem Informatiker auf.

  5. w-cker meint:

    Und nur ein Informatiker kommt auf die Idee, nach dem siebenten Jahr den sechsten Jahrestag anzugeben. Eigentlich hätten die Amis den Anschlag auch im Jahr 2000 inszenieren können, dann wäre es mit dem Zählen einfacher.

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M. Herhoffer