Archiv für November 2008

Spreadshirt-Shop

am 28. November 2008 über Glaube

“Warum hast du das noch nicht gebloggt?” Diese Frage hör ich jedes Mal, wenn ich jemandem den Link zu einem Spreadshirt-Shop schicke, der Shirts mit von mir gestalteten Motiven verkauft. Konzept und Webdesign stammt von einem anderen.

Der Shop, zu erreichen unter aion-clothing.spreadshirt.de, ist ein Premiumshop der Firma Spreadshirt. Das heißt: Man bezahlt etwa 9 Euro im Monat an Spreadshirt und bekommt dann einen Shop, in dem man eigene T-Shirts verkaufen kann, die man selbst nie in der Hand haben wird. Man liefert Spreadshirt Vektormotive und konfiguriert online die Produkte. Design und Handhabung des Shops — samt konsistentem Corporate Design — lässt sich frei gestalten. Die Provision pro Shirt kann man selbst bestimmen. Angesichts der ohnehin schon horrenden Preise, die Spreadshirt einkassiert, sollte man diese aber nicht allzu hoch machen.

Welche Motive gibt es also in dem Shop? Hauptsächlich christliche, hauptsächlich elegant und schwarz. “Aion” kennt der alte Grieche als die biblische “Ewigkeit”. Die Motive sollen ein wenig einen Gegenpol zu dem Kitsch an christlicher Bekleidung geben, die sonst so feilgeboten wird. Wer Vorschläge oder Anregungen für Motive hat, darf sich gerne melden.

Auf Gewinn ist der Shop aber nicht aus. Wir verstehen das als Service an der alternativen christlichen Szene und als Lobpreis. Soli Deo Gloria.

Lange Texte

am 28. November 2008 über Informatk, Internet, Kultur

Als Stundent muss man ab und an auch “echte” Texte für Seminare und sonstige Dinge schreiben. Damit zumindest ein paar Leute diese Texte lesen, hier mal die Links zu meinen der letzten Monaten:

“Botnetze” in “Hacking und Hackerabwehr”, ITM Uni Karlsruhe (PDF, 3.3M)

Botnetze sind ein lustiges Spielzeug für gleich eine ganze Reihe von sicherheitsrelevanten Angriffen im Internet. Ein großer Teil des Spams und jegliche dDoS-Attacke geht auf das Konto dieser Heerscharen von Oma-PCs, die von einem bösen Hacker zentral gesteuert werden. Wie sich diese Netze aufbauen, wie sie sich vermehren, wie man sie kontrolliert und wie man Spaß haben kann sie kaputt zu machen steht in dem Artikel. Drumherum gibt es noch weitere Texte aus dem weiten Thema Hackingabwehr.

RFID und Datenschutz, IPD und ZAK Uni Karlsruhe (PDF, 3.0M)

Die kleinen Chips, die im Kaufhaus immer piepsen wenn die Kassiererin zu doof zum Deaktivieren war, sind heute bereits in vielen Bereichen im Einsatz. In Zukunft werden RFID-Chips ein wesentlicher Bestandteil des “Ubiquitblablub Internet” sein (von dem keiner genau weiß, was das eigentlich ist oder werden wird). Der Artikel beschreibt weniger technisch (denn die ZAK’ler sollen ja auch noch verstehen worum es geht) die Problematik des Einsatzes von RFID in der bürgerlichen Gesellschaft beim Endverbraucher. Er bietet zudem einen aktuellen politischen Diskurs und erläutert aktuelle Entwicklungspläne der EU für die nächsten 10 Jahre.


Creative Commons-Lizenzvertrag
Dieser Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.
M. Herhoffer