Archiv für die Kategorie'Internet'

Böse Wikipedia

am 7. Dezember 2007 über Internet, Kritik, Kultur, Politik

Wie die taz und diverse andere in erster Linie linke Medien berichten, wurde die Wikipedia von der Vizevorsitzenden der Linkspartei angezeigt. Die lexikalischen Artikel („Lemmata“ nennt der Fachmann solche) zu Themen des Dritten Reiches und Nationalsozialismus gingen, so die Vizelinke Schubert „weit über das rechtlich geschützte Maß an Aufklärung hinaus“. Als Beispiel dient das Lemma Hitler Jugend.

Screenshot des Wikipediaartikels zur Hitler Juugend
Wenn es nach der Linkspartei ginge, dann dürfte dieser Artikel nicht existieren.

Dort prangt oben rechts das Logo der HJ. Und das soll nach Meinung der linken Zensorin weg. Wo, wenn nicht in einem Lexikon, soll man das Emblem dieser Organisation wissenschaftlich rezipieren? Muss derjenige, der in Opas Nachlass eine schicke Uniform findet, für immer nicht wissen dürfen, für was dieses Emblem da am Ärmel steht?

Ich war gestern zum Zeitpunkt der Bekanntgabe der Anzeige im IRC-Kanal der Wikipedia. Mehr als virtuelles Kopfschütteln gab es da nicht. Wer der Wikipedia eine tendentiell rechte Färbung unterstellt, der sieht wohl auch in der CDU eine verfassungsfeindliche Organisation. Die Wikipedia reagiert in hohem Maße allergisch auf jede rechte Meinungsäußerung. Selbst in Randbereichen wie den Artikeln zur rechten Musik und Szene wird jede Aussage zur Ideologie akribisch in den Konjunktiv gesetzt, Unbelegtes wird sofort gelöscht. Die Wikipedia ist mit Absätzen zu „Kritik“ und „Kritik der Kritik“ ein Medium, welches die Meinungen besser neutralisiert als so manche vielgelesene Tageszeitung.

Das Schlimme ist: Einen zweiten Tron-Skandal will sich die Community wohl sparen. Darum wurden seit gestern rund zwei Drittel des Artikels zur HJ gelöscht. Ein erbärmliches Zeugnis für das meinungsfreie Deutschland.

Um mit einem passenden Zitat zu schließen:

„Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei - mögen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden. Nicht wegen der »Gerechtigkeit«, sondern weil all das Belebende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die »Freiheit« zum Privilegium wird.“ Rosa Luxemburg

Wikipedia

am 28. Juli 2007 über Freiheit, Internet, Kritik, Kultur

Wenn man heute etwas nicht weiß, dann schaut man in der Wikipedia nach. Für einen Großteil der Netzbenutzer ist dieses Lexikon, nicht zuletzt auch dank hervorragendem Google Ranking, zur Standardreferenz geworden. Was sich dem gemeinen Wikipedialeser aber nicht immer erschließt, sind die Probleme, die es in der Wikipedia gibt. Und davon gibt es reichtlich.

Seit fast 3 Jahren bin ich als Autor in der Wikipedia unterwegs, etwa 1500 mehr oder minder kleine Beiträge stammen aus meiner digitalen Feder. Ich bin kein Admin (und will das auch niemals werden) und gewiss keiner derer, die Wikipedie unter „Hobbies“ in einen Steckbrief eintragen würden. Dennoch bekommt man mit der Zeit aber einen Durchblick in Sachen Hauptprobleme der Wikipedia:

Herr Müller ist schwul!!!!11

Manche pubertierende Schüler scheinen es für extrem wichtig zu halten, der Welt kundzutun, dass ihr Lehrer respektive der Streber in der Bank vornedran doof respektive schwul ist. Man kann in den Logbüchern der Wikipedia regelrecht erkennen, wann welche Schulklasse mit welchem schwulen Lehrer zu welchem Thema eine Computerrecherche durchführten. In der Wikipedia nennt man diese nicht nur sinnlosen sondern kontraproduktiven Änderunger Vandalismus. Da jeder etwas ändern kann, ist das Grundrauschen in diesem Bereich besonders hoch. Alle diese Änderungen müssen manuell rückgängig gemacht werden, und das nervt kolossal. Für besonders anfällige Artikel wurde daher eine Halbsperrung verhängt, damit unangemeldete Benutzer keine Änderungen durchführen können. Für alle Artikel geht das freilich nicht. Das Vandalismusproblem in den Griff zu bekommen, ist eine ernsthafte Sache. Ich würde behaupten, dass 20-30% aller Zeit von den Autoren aufgewendet wird, um Vandalismus rückgängig zu machen.

Wichtige Infos unter http://beepworld.com/tokiohotelistdiebesteband

Wer auf der Wikipedia mit einem Weblink vertreten ist, kann sich einerseits über ein schönes Google-Ranking, anderseits über viele Besucher freuen. Darum tragen einige Leute ihre eigenen völlig informationsfreien Seiten unter „Weblinks“ in x-beliebige Artikel ein. Entweder ganz offensichtlich naiv als „Fanseite zu Tokio Hotel“ oder subtil und unterschwellig: Sekten verlinken ihre Artikel mit ganz eigener Weltanschauung als theologische Facharbeit, Ärzte tragen ihre Webseite samt prominenter Werbung in Artikeln zur Medizin ein und Verlage verlinken gleich direkt in die passende Fachabteilung – natürlich mit direkter Bestellmöglichkeit.

Für das Volk!

Zugegebener Maßen bin ich als Autor in den Bereichen Metal und Musik nicht gerade auf hochwissenschaftlichem Terrain unterwegs, für eine Literaturrecherche auf wissenschaftlichem Niveau bin ich mir aber dennoch nicht zu schade. Andere sehen das aber anders. Der wissenschaftliche Anspruch der Wikipedia konvergiert in manchen Bereichen gegen Null. Trivia, Pop und Unwichtiges der Gegenwart bekommen mehr Platz als die wichtigsten historischen Personen und Ereignisse. Man vergleiche nur den Umfang der Kategorien Star War und Barocke Literatur. Während sich beim einen hauptsächlich dreizeilige Artikelchen tummeln, häuft sich beim anderen jeglicher intergalaktische Schrott an, der jemals dem Gehirn eines infantilen Science-Fiction-Fans entsprungen ist. Ein anderes Beispiel: Der Artikel zu Johann Pachelbel umfasst lediglich eine kleine Biografie, ein Drittel des Textes nehmen Listen von Popsongs ein, die auf dem Canon in D basieren. (Wohlgemerkt: Die zwei Absätze zur musikalischen Analyse stammen von mir.) Pop regiert die Wikipedia. Was die Leute nicht interessiert, wird nicht geschrieben.

Darum braucht die Wikipedia Wissenschaftler und akademische Mitarbeiter. Ohne ausgebildete Fachautoren wird sich an diesem Zustand nichts ändern. Das heißt: Wissenschaftler müssen angeworben und vom Wikiprinzip überzeugt werden. Ansonsten wird die Nachwelt besser über die „Simpsons“ Bescheid wissen als über die Literatur des 20. Jahrhunderts.

Lobbyarbeit

Mehrere Stunden meiner studentischen Zeit habe ich mit Diskutieren zum Artikel Bibelkritik verbracht. Was die Hauptautoren (ich nenne keine Namen, sie herauszufinden ist aber leicht) dieses Artikels unter der Mitarbeit an einer Enzyklopädie verstehen, ist fatal: Ausschließlich das Darstellen, das Darlegen, das Erklären und Propagieren einer atheistischen Weltanschauung ist das Ziel ihrer Mitarbeit. Kurz: Leute arbeiten bei der Wikipedia mit, nur um ausschließlich ihre persönlichen Interessen zu verfolgen. Das nennt sich Lobbyarbeit – und widerstrebt dem Prinzip der Wikipedia auf ganzer Linie. Man hat die Freiheit nicht neu erfunden, um sie sich wieder nehmen zu lassen. Als alter Anarchist will ich zur Lösung dieses Problems aber keine neuen Regeln. Dafür aber genug kompetente Autoren, die sich von derlei niederträchtiger Arbeit nicht davon abhalten lassen, die freiheitlichen Prinzipien der Wikipedia durchzusetzen.

Und wie kann man diese Probleme ändern? Informieren und selber mitmischen.

Moderne Religionskultur

am 11. Juli 2007 über Glaube, Internet

Sind die Zeiten der untrennbaren Verbindung von Religion und Kultur denn tatsächlich vorbei? Moderne Christen behaupten oft, im Zuge des Traumas der Aufklärung zumindest jenen Sieg errungen zu haben, der die Religion von allerlei Anhang an politischer und kultureller Verknüpfung trennt. Doch das stimmt nicht. Egal auf welchem Level – der gemeine Christ bündelt den Glauben an eine bestimmte Form der Lebensausführung.

Fangen wir bei denen an, die das Christentum im Namen haben: Die konservativen Bürgerliche, organisiert unter einem schwarzen respektiven blauen Banner namens CDU respektive CSU. Kann da einer noch einen einzigen Rest von dem Erkennen, was das Christentum ausmacht? „Eines fehlt dir! Geh hin, verkaufe alles, was du hast, und gib es den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm, nimm das Kreuz auf dich und folge mir nach.� So steht es in Markus 10:21, aber keiner der Konservativen würde diesen Satz zu seinem politischen oder gar persönlichem Weg erklären. Wo haben Aussagen wie diese bei den konservativen Werte-Christen Platz? Ehrgeiz, Fleiß, Wohlstand und Tugend kann man in der Bibel nicht finden – sehr wohl aber im Werteverständis der Chrstlichen Demokratischen Union. Ziel verfehlt, würde ich behaupten – und darum nie mein Kreuzchen an eine Partei mit C vornedran verschenken.

Ein weiteres Manko ist das Hervorheben von Familie, Sicherheit und Wohlfühl-Umgebung. Einerseits eifert der Pietismus, Jesus als Vorbild zu betrachten. Anderseits ist das gutbürgerliche Familienverständnis mit klassischer Rollenverteilung das scheinbar christliche Motiv. Wenn man den Jesus von Nazareth nun primär als Vorbild nimmt: Wo bitteschön findet man in der überlieferten Biografie die Familie, das gutbürgerliche Leben und die gesicherten Umstände? Wäre “What Would Jesus Do?” tatsächlich ein Leitspruch, der so konsequent umgesetzt werden würde, wie jener den Spruch auf T-Shirts und Bändchen tragender Christ von sich behauptet, dann gäbe es nur noch Punks, Wandersleute, Camper und Tagelöhner. “Darum sage ich euch: Sorget nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um eueren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung?” steht in der Bergpredigt. Mit schicken Anzügen für den sonntäglichen Gottesdienst hat das nichts zu tun. Jesus von Nazareth als Vorbild ist radikal, weniger radikal wäre die mystische Rolle als Jesus Christus. Eine ausgewählte Mischung aus beidem herrscht bei vielen Frommen vor, eine radikale Position für beide Elemente nur ganz selten. Die Jesusfreaks leben das eine, die Theologiestudenten das andere.

Ganz schlimm wird es, wenn man den Blick Richtung “God’s Own Country”, den USA, richtet. Der Müll, den man alleine auf der Internetseite GodTube in filmischer Form zu sehen bekommt, reicht aus, um sich unter diesen Christen wahrlich nicht wohl zu fühlen: Eine Banane als Gottesbeweis, zudem allerhand nationalistische und militaristische Propaganda.

Einen guten Clip gibt es aber doch.

Über das immer noch böse DRM

am 11. Februar 2007 über Freiheit, Internet, Kritik, Musik, Politik

Steve Jobs hat in seinem Blog auf der Nachrichtenseite von „Apple“ einen Beitrag über den Unsinn des DRM verfasst. Die grobe Zusammenfassung: Jegliches DRM sei für den Benutzer schlecht. Es schränke seine Rechte ein und sorge für Inkompatibilität zwischen den Produkten aller großen Hersteller. Apple, Microsoft und Sony bastelten jeweils an eigenen unterschiedlichen Lösungen, die letzten Endes in wechselseitige Inkompatibilität münden würden. Man könnte mit erheblichem Aufwand das proprietäre „FairPlay“-System von Apple irgendwie für andere Firmen lizenzieren. Die beste Lösung wäre aber, auf jegliches DRM zu verzichten, so wie es in den Millionen von Audio-CDs schon der Fall sei.

Die Antwort der RIAA kam prompt: „We have no doubt that a technology company as sophisticated and smart as Apple could work with the music community to make that happen.“ Gemeint ist die Lizenzierung von „FairPlay“ für andere Hersteller. Letzten Endes also ein klares Statement, dass DRM und digitale Lizenzierung keinesfalls abgebaut sondern erweitert werden müsse. Apples Kritik am DRM wurde also mit entschiedener Diplomatie zurückgewiesen.

Die Marktmacht der großen Plattenlabel ist also ungebrochen. Sie alleine haben das Recht, über „ihre“ Musik zu bestimmen. Doch wer gibt ihnen diese Rechte? Letzten Endes sind es die Musiker und die Käufer. Der Musiker verkauft alle Rechte an seiner Musik an eine Firma, um dann mit Beträgen im Cent-Bereich entlohnt zu werden. Damit ist der Abzocke Tür und Tor geöffnet. Das Plattenlabel kann tun und lassen was es will, der Käufer muss den geforderten Kaufpreis löhnen und das digitale DRM akzeptieren. Doch während im Direktverkauf noch ein gewisser Wettbewerb herrscht, wird zumindest in Deutschland der Markt für Musiklizenzen mit Mitteln, die enge Parallelen zum GEZ-Faschismus zeigen, von einer einzigen kommerziellen Organisation namens GEMA betrieben. Die Summen, die die GEMA selbst für kleine nicht-kommerzielle Veranstaltungen verlangt, sind exorbitant. Bei der letzten Großveranstaltung, deren Kassenbericht ich einsehen durfte, überstieg die Gebühr für Coverbands und Konservenmusik den Preis für fünf professionelle Security-Mitarbeiter. Und was bekommt letzten Endes der Künstler? Wieder nur den altbekannten Cent-Betrag, der sich natürlich auch gleich an den Verkaufszahlen seiner Platten orientiert. Im Klartext: Wenn eine Punk-Band ein Ärtze-Cover spielt, kassiert Dieter Bohlen.

Auf der kreativen Basis aus Künstlern, Komponisten und Textern fußt eine undurchschaubare, komplexe und hochgradig kommerzielle Maschinerie, die es rigoros auszumerzen gilt. Das erfordert eine direkte Zusammenarbeit von Künstlern und Käufern. Künstler dürfen keine Exklusiv-Verträge mehr eingehen und die Käufer müssen ihr Konsumverhalten verändern. Das heißt, dass die CDs nicht länger von Amazon und WOM kommen, sondern direkt vom Künstler oder von unabhängigen Distributionen. Wer digitale Musik möchte, sollte sie direkt auf der Webseite des Künstlers kaufen. Oder bei fairen digitalen Plattenlabeln wie Magnatune.com. Dort gibt es kein DRM, sondern sogar eine sehr freigiebige Creative Commons Lizenz.

Der erste Schritt in diese Utopie ist der konsequente Boykott kommerzieller Musik. Was mit teurer Werbung und kommerziellen Aktionen beworben wird, sollte für den Käufer tabu sein. Für jede kommerzielle Band gibt es garantiert ein musikalisch ähnliches Projekt, welches selbst dem Mainstream-Hörer besser gefallen wird. Man muss sich nur die Mühe machen, es zu finden.

Die Atheistische Religion

am 5. Dezember 2006 über Glaube, Internet

Wenn man der Hotlist von Reddit.com Glauben schenken kann, dann ist der moderne Netzmensch wohl ein gottloser. Es vergeht kaum ein Tag ohne Artikeln über Richard Dawkins in den oberen Positionen. Doch inzwischen wird nicht nur sein klassischer rationale Atheismus salonfähig - die Benennung von Religion als “Wurzel alles Übels”, als “Geisel der Menschheit” und “Grund aller Kriege” wird kopfnickend von allen rezipiert, die so ihrer antitheistische Weltanschauung Sinn geben wollen.

Dabei definiert sich der Atheist an sich und Richard Dawkins im Speziellen über das Nichtvorhandensein eines Glaubens. Er etabliert seine Anschauung als gleichberechtigtes Element neben den Religionen. Er betreibt einen nahezu missionarischen Eifer. Der gemeine zweifelnde Agnostiker sieht in Richard Dawkins nun endlich einen, dem er nachfolgen kann. Einer, der die Ungewissheit mit der ach so offensichtlichen Gewissheit beweisen kann. Einer, der dem Zweifelnden das Denken abnimmt. Wer die γνώσις (Erkenntnis) nicht findet, braucht eine Bestätigung, dass er sie nicht außerhalb seines Menschseins zu suchen braucht.

Geblendet von der scheinbaren Einfachheit von Logik, Implikationen und Naturwissenschaft wird die Evolutionstheorie zum Kernpunkt des Anti-Kreuzzuges. Während man mit wissenschaftlichen Beweisen, logischen Folgerungen und archäologischen Funden argumentiert muss man sich zwangsläufig aus dem Fundus des wissenschaftlichen Paradigmas bedienen. Und schon damit fällt die Argumentation. Denn das Paradigma des Christentums ist schon zu diesem Zeitpunkt, also vor jeglicher Diskussion, inkompatibel geworden. Der Anhänger der Religion der Wissenschaft fragt nach der Entstehung des Lebens unter den Gesetzen der Logik. Er findet einen Ist-Status, den es zu Entschlüsseln gilt. Das Lösen dieses Rätsels - oder ganz opportun: das Kennen von Antworten anderer - ist seine Erkenntnis. Der Christ weiß mehr. Er weiß, dass er zwischen dem ersten Advent und dem letzten lebt. Er kennt den Soll-Zustand (der Mensch bei Gott), den Ur-Zustand (der Mensch gefallen von Gott), den Ist-Zustand (Jesus Christus als Erlöser der Menschen) und den Wird-Zustand (der Mensch bei Gott durch Christus). Somit ist der wesentliche Teil der wissenschaftlichen Erkenntnis uninteressant geworden. Die wichtigen Eckpfeiler sind gesetzt. Das ziellose Suchen der Wissenschaft ist für den Christ eine weltliche Notwendigkeit, aber nicht der Schlüssel zu seiner Erkenntnis wie es vom Atheisten verstanden wird.

Somit steht die Wissenschaft dem Christentum zurück. Sie kann keine Antworten bieten sondern sucht sie des Suchens willen. Die wichtige kausale Frage kann nicht gelöst werden. Die Wissenschaft ist nichts weiter als ein schwer zu beherrschendes Werkzeug. Wer darin Erkenntnis sucht, wird nichts finden.

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Dieses war im Anfang bei Gott.
Alles ward durch dasselbe, und ohne dasselbe ward auch nicht eines, das geworden ist.
In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfaßt.

Joh. 1:1-5

Waffen-RSS

am 7. November 2006 über Internet, Review

Das endgültigste aller Satiremagazine hat nicht nur eine neue Homepage (also eher die alte mit neuem Design), sondern auch endlich einen RSS-Feed, der den geneigten RSS-Leser mit aktuellem satirischen Material versorgt. Die einprägsame URL lautet:

http://www.titanic-magazin.de/ich.war.bei.der.waffen.rss

CDDB

am 5. Oktober 2006 über Freiheit, Internet, Musik

SchallplatteEine der wenigen freien CDDB-Datenbanken, die funtioniert haben, war freedb.org. Seit dieser Woche wird die Datenbank nun kommerziell von der Firma Magix AG geführt, die das Projekt aufgekauft hat. Laut eigenere Info soll die Seite weiterhin frei nutzbar sein und die API sowie alles andere unter der GPL bleiben. Das wird lang und breit erklärt und versichert.

Wie dem auch sei: eine Sache muss man als Benutzer trotzdem beachten. Die URL zum Abfragen der Datenbank über http hat sich geändert und muss in allen Programmen neu eingegeben werden. Sie heißt jetzt freedb.freedb.org/~cddb/cddb.cgi.


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M. Herhoffer