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Es werde Licht: Led Lenser M1

am 2. September 2009 über Review

[Trigami-Review]

Frisch aus dem Urlaub gekommen fand ich vor meiner Haustüre ein doch recht großes Paket vor. Umso erstaunter war ich dann, dass darin doch recht kleine, kompakte Kästchen waren. Allen voran die neue M1 eine kleine, süße LED-Taschenlampe aus dem Hause Zweibrüder Led-Lenser.

Die Taschanlampe kommt mit einem praktischen Nylon-Holster, der bequem an jedem Gürtel anzubringen ist — dank Druckknopf sogar ohne den Gürtel zu lösen. Eine passende Marken-Batterie liegt ebenso bei. Neben einer ausführlichen Anleitung in deutscher Sprache ist auch eine kompakte Mini-Anleitung in stabilem Scheckkartenformat mit im Paket. Dort ist nochmal grafisch und leicht verständlich die Bedienung der unterschiedlichen Modi erklärt.

Davon gibt es nämlich durch die “Smart Light Technology” gleich drei: Einmal “full Power”. Gleich nach dem Einschalten leuchtet die Lampe mit voller Kraft. Ein weiterer Druck auf den Schalter am Heck schaltet in den Energiesparmodus um. Der ist wahrlich nicht nur nötig, um Energie zu sparen. Der dritte Modus ist der Stroboskop-Modus, der die Taschenlampe dauerblinken lässt. Das Durchschalten der Modi ist auch über einfaches Antippen möglich, eine ausführliche Beschreibung dazu liegt sowohl in der Betriebsanleitung als auch auf der scheckkartengroßen “Smart Card” bei.

Die M1 kann einfach und vor allem einhändig über das Speed-Fokus-Schiebesystem fokussiert werden. Das ist ein großer Vorteil gegenüber der Konkurrenz aus dem Hause Maglite. Lange habe ich eine Maglite LED AAA benutzt. Und meistens genau dann, wenn mindestens eine Hand irgend etwas getragen hat. Umständlich am Kopf rumschrauben ist dann alles andere als praktisch. Nicht so bei der Led Lenser M1: Das Speed-Focus-System lässt sich schnell und leichtgängig, aber dennoch präzise schieben. Daumen und Zeigefinger genügen dafür, während die Lampe in der selben Hand liegt.

Die Leistung der M1 beträgt nominell 155 Lumen, die 3 Minuten nach Einschalten andauern. Danach wird auf 60 Lumen gedimmt, um Energie zu sparen. Benötigt man doch einmal länger als 3 Minuten volle Kraft, dann kann man die M1 einfach ein- und wieder ausschalten.

Eine hochstromfähige Lithium-Batterie sorgt für mehr Leistung, die Kontakte sind vergoldet. Die Verarbeitung der Lampe erscheint sehr hochwertig. Nichts wackelt, beim Schütteln klappert nichts. Die Gewinde fassen äußerst gut und sind mit Gummis abgedichtet.

Der Test

Trockenschwimmen mag ich nicht, daher habe ich die M1 gleich zwei Tage im vollen Praxiseinsatz getestet. Einmal bei der nächtlichen Beachparty im Schwaigerner Freibad, die ich hauptverantwortlich organisiert habe und einmal beim “We Will Rock You”-Konzert in Massenbachhausen, wo ich im Orga-Team bin.

“Wow”, war mein erster Eindruck. Gewohnt war ich das Licht von 90cm langen MagLites und habe ersthaft damit gerechnet, dass die kleine M1 diesen Ungetümen nicht das Wasser reichen können. Kann Sie aber. “Size Matters” ist im Fall der M1 eindeutig widerlegt. Leuchtet man in Kabelkisten und Cases, war die volle Leistung sogar zu stark. Mit einem weiteren Druck auf den Schalter ist man aber recht fix in dem Modus mit 30% Lichtkraft.

Der Stroboskop-Effekt wird vom Hersteller für die Selbstverteidigung empfohlen, da er einen Angreifer stark blendet. Das tut er in der Tat. Ein kurzer Selbsttest lädt nicht gerade zum Wiederholen ein. Der Blendeffekt und vor allem die Irritation durch das flimmernde Licht ist enorm.

Aber das ist meiner Meinung nach wahrlich nicht der einzige Einsatzbereich. Eigentlich hielt ich diesen Modas beim Durchlesen der Anleitung für eine nette Spielerei, der Praxiseinsatz hat aber etwas anderes gezeigt. Gerade in der Veranstaltungstechnik, aber sicher auch im Sicherheitsbereich und beim Outdooring ist der Strobokopmodus eine hervorragende Möglichkeit, um Signale zu geben. Egal ob beim Einweisen von Autos oder beim Lichtsignal aus 20 Meter Entfernung an den Tontechniker am FOH — das Strobe ist extrem auffällig und setzt sich gegenüber anderen Lichtquellen sehr gut durch.

Das Durchschalten der Modi geht auf zwei Arten: Enweder durch wiederholtes Betätigen des Schalters oder durch wiederholtes Antippen. Und das benötig leider etwas Übung, es intuitiv zu bedienen gelang mir am Anfang nicht. Sowohl in die Geschwindigkeit als auch die Druckstärke beim Tippen muss man sich erst einarbeiten. Ist das aber geschafft, geht das Durchschalten recht fix. Und wenn man mal vergessen hat, wie das Durchschalten funktioniert, hilft der kleine scheckkartengroße Spickzettel.

Gewohnt war ich immer, neben meinem Leatherman stets mehrere hundert Gramm an Taschenlampe zu tragen. Doch die M1 ist mit 74g kaum spürbar. Mein Schlüsselbund wiegt deutlich mehr.

Die M1 kostet im Handel 69 Euro.

Fazit: Verglichen mit meiner Maglite LED AAA ist die M1 um Welten besser, handlicher und leuchtstärker. Gerade bei Einsätzen, wo man vielleicht oder mal kurz eine Taschenlampe braucht hat die Lampe ideale Voraussetzungen, um unauffällig und nicht störend am Gürtel, in der Handtasche oder in der Hosentasche auf ihren Einsatz zu warten. Damit sind sie sowohl für den qualitätsbewussten Consumer als auch für den Profi mit gelegentlichem Bedarf an spontanem Licht eine sichere Wahl. Und wenn man einmal Hilfe oder Beratung braucht, dann bietet Led-Lenser gleich eine ganze Community an, an die man sich wenden kann.

F/OSS-Anwendungen sind allesamt schlecht

am 11. April 2009 über Linux, Review, Software

Jahrelang war ich treuer Anhänger von freier Software und habe diese konsequent eingesetzt und mich geduldig mit allen Macken auseinandergesetzt. Letztes Jahr kaufte ich mir dann einen kleinen aber feinen Mac mini und begann, nach und nach kommerzielle Software einzusetzen. Und das Ergebnis war ernüchternd: In allen Bereichen der klassischen Anwendungsfelder hinkt die freie Software (im Sinne von “Anwendung”) den kommerziellen Äquivalenten um Jahre hinterher! Wo und woran das liegt versuche ich mal zu erklären.

Print- und Webdesign

Für die Pixelschubserei gibt es GIMP, für alles Vektorbasierte Inkscape, Scribus maßt sich an für das Layouten geeignet zu sein.

Wer mal schnell einen Flyer mit GIMP machen will, kann schonmal folgenden Satz üben: “Ja liebe Druckerei, es ist Absicht, dass die Datei in RGB ist. Ich kann kein CMYK und nehme zur Kenntnis, dass Sie keine Farbechtheit garantieren können.” Nach 10 Jahren ist es immer noch nicht möglich, in GIMP nativ mit CMYK umzugehen. Das ist dringend nötig, da die Räume RGB und CMYK nicht deckungsgleich (der Mathematiker weiß: homomorph) sind. Es gibt also praktisch keine Möglichkeit, einen sinnvollen Konverter zu programmieren, insbesondere beim stets kritischen Umgang mit der Farbe Schwarz. Schon mehrmals musste ich böse Überraschungen erleben, wie Flyer “made with GIMP” von der Druckerei kommen: Grau statt Schwarz, kantige Verläufe ins Schwarz, Firmenlogos nicht farbecht. Alleine die fehlende Unterstützung für CMYK macht GIMP also unbrauchbar für das Printdesign.

Inkscape kann ebenfalls kein CMYK. Und wenn man eine Pixelgrafik exportiert darf man sich auf hässliche Alias-Effekte und sehr harte Pixelübergänge beim Umgang mit Transparenz einstellen. Das ist für hochauflösenden Print nicht schlimm, für das Web aber schon. Schon mehrmals musste ich komplexe Vektorelemente in GIMP komplett überarbeiten, weil der PNG-Export von Inkscape selbst niedrigsten Anforderungen nicht genügt. Der PDF-Export ist nicht Adobe-kompatibel und ganz sicher wird es zu Fehlern kommen wenn man die Datei zur Druckerei gibt. Und: GIMP und Inkscape arbeiten nicht gut zusammen. Beim Austausch gehen auf jeden Fall alle Layer verloren und was mit der Transparanz passiert ist reine Glückssache.

Und was kann die kommerzielle Software, im Speziellen Adobe CS 4? Alles perfekt! CMYK geht nativ, über Pantone kann man jedes Corporate Design einfach spezifizieren, der Austausch zwischen den Anwendungen geht mit direkter Verknüpfung. Zudem ist Illustrator wesentlich mächtiger als Inkscape, alleine die Erosionswerkzeuge lassen Inkscape erblassen. Von den mächtigen Undo-Funktionen und der guten Performance (Inkscape startet bei mir 55 Sekunden lang wegen rund 200 installierten OTFs) ganz abgesehen.

Schon mal ein Magazin oder eine Broschüre mit Open Source gemacht? Alles, was nicht mit LaTeX geht, sollte man gar nicht erst anfangen. Etwas, das man eine Alternative zu InDesign nennen könnte, gibt es nicht. Scribus halte ich für unbenutzbar, wenn man auch nur ganz kleine Ansprüche stellt.

Ergo: Nie wieder Grafik mit Open Source! Meine Zeit ist mir zu schade.

Textverarbeitung

Warum startet OpenOffice 3 40 Sekunden lang? Um die hässliche Oberfläche aufzubauen? OpenOffice ist seit 5 Jahren ein fetter Dinosaurier mit einem fetten Relikt von StarOffice als Backend. Unbrauchbar wird OpenOffice, wenn man mehr als 3 Bilder im Dokument hat. Selbst das Scrollen wird dann zu träge, das Layouten gar unmöglich. Einzig die Tabellenkalkulation ist halbwegs brauchbar. “Impress” wiederum nicht, weil der essentielle Umgang mit Boxen, Pfeilen und sonstigen Grafiken zu einem sich indeterministisch verhaltenden Geduldsspiel wird.

Microsoft Office kenne ich nicht, iWorks von Apple kann aber in der erst dritten Generation deutlich mehr. Vor allem schaut es besser aus — sowohl in der Oberfläche als auch im Ergebnis. Alleine schon ein paar wenige sehr gute Vorlagen beschleunigen die Arbeit ungemein. Zudem ist die Software bei gleicher Rechenleistung performanter und wesentlich einfacher zu bedienen.

Musik

Ardour ist ein sehr gutes Beispiel, wie gut freie Software sein kann. Es konkurriert direkt mit ProTools und ist eine ernste Gefahr für kommerzielle Software. Aber: Ardour kann kein MIDI. 90% aller Anwender machen Musik mit dem Computer und verwenden die Kiste nicht nur zum Schnippeln und Mischen. Jeder Popsong, jeder Rocksong und jede noch so billige Produktion braucht virtuelle Instrumente. Die gibt es unter Linux zwar, aber nicht in Ardour. Es gibt praktisch keinen brauchbaren Host für all die Synths, die als LV2 angeboten werden. Rosegarden wiederum kann viel zu wenig. Und: Kein einziger Sampleplayer ist verfügbar. “Das läuft doch alles mit Wine” ist der Tenor. Richtig. Schlecht und träge läuft es mit Wine. Warum sollte man kommerzielle VSTs unter Linux hinfrickeln und in einen schlechten Host stecken, wenn Cubase alles besser und schneller kann?

Pinnwand im Web 2.0

am 1. April 2009 über Internet, Kritik, Review

[Trigami-Review]

“Mist, war das schon letzte Woche?” In diesem Jahr hab ich schon zweimal tolle Konzerte verpasst, weil zwischen Ankündigung im Netz und Termin viel zu viel Zeit liegt, in der man beides wieder vergisst. Für solche und zig andere Fälle gibt es jetzt eine neue Web-2.0-Seite, die jedem Benutzer eine virtuelle Pinnwand für Veranstaltungen, Konzerte, Kneipen, Bars, Restaurants und Co. bereit stellt. Zooners.com heißt die Plattform und ich durfte bereits vor dem heutigen Start als Betatester die Seite testen.

Schön ist: Zooners versucht gar nicht erst, eine neue Community zu gründen auf der man Freundesfreunde findet oder die Grinsefotos vom Wochenende anschauen kann. Ganz kompakt und direkt kann man sich auf mehreren privaten Pinnwänden s.g. “Zooncards” anordnen. Eine Zooncard trägt alle relevanten Infos zu einem Event oder einer Location, in Zeiten von Web 2.0 natürlich mit Google Maps und allem möglichen Ajax-Schnickschnack. Fotos kann man auch anheften, die Struktur ist sehr flexibel. Egal ob das Event einmalig, regelmäßig oder dauerhaft ist — alles ist abgedeckt.

Auf meiner Pinnwand gibt es derzeit zwei Kärtchen:

Meine Pinnwand

Einmal das Metalkonzert von Miseration in Neckarsulm und der sicher geniale Humppa-Gig von Eläkeläiset im Karlsruher Substage. Freilich hab ich wegen dem noch recht mauen Bestand an Daten die Karten selbst angelegt. Das ging aber recht einfach — und liegt natürlich auch in meinem Interesse wenn ich an der Veranstaltung beteiligt bin. Besonders und gerade für Veranstalter ist Zooners darum sicher eine recht brauchbare Plattform. Da es derzeit auch keine Möglichkeit zur Bewertung oder Benutzer-Kritik gibt ist die Eigenwerbung sicher sogar willkommen.

Was bringt es? Als persönliche Merkliste taugt die Plattform sehr. Ein bisschen stöbern, Interessantes vormerken und selber Karten erstellen macht Spaß und ist effektiver als zig Tourtermine und Location-Kalender durchzugehen. Was ich ein wenig vermisse ist die Möglichkeit, seine Pinnwand öffentlich zu machen. Klar würde das wieder in Richtung Community-Building gehen, seinen Freunden aber kurz und übersichtlich mitzuteilen wann man wo welches Event besucht ist sicher eine praktische Sache. Bereits implementiert ist die Vernetzung mit anderen Diensten: Recht geschickt und schnell kann man ein Event twittern oder ins Facebook stellen. Ein Export in den eigenen Terminkalender ist wohl geplant. Einzig ein wenig simpel kommt das Design daher. Das ist in Zeiten von shiny funky GUIs aber auch mal etwas erfrischend Anderes. Funktional ist die Oberfläche nämlich allemal.

Dornenreich in Würzburg

am 25. März 2009 über Kultur, Musik, Review, erlebt

Es gibt nur noch wenige Bands, für die ich 100 Kilometer weit fahren würde. Zu viele Metal-Bands habe ich schon gesehen und gehört, teilweise mehr als einmal — und zu gleich klingen sie alle. Dornenreich ist im Einheitsbrei des inzwischen sehr gefällig gewordenen Metal der Gegenwart eine rühmliche Ausnahme. Mit zwei weiteren Bands waren die österreichischen Avantgarde-Metaller auf Tour. Dornenreich besteht heute im Kern aus dem Sänger und Gitarristen Jochen „Evíga“ Stock und dem Violinisten Thomas „Inve“ Riesner. Sowohl akustische als auch elektronsiche Alben wurden produziert.

Die lokale Vorband haben wir trotz oder gerade wegen dem Aufsuchen einer Filiale des “Güldenen M” dankenswerterweise verpasst.

Mely

Doom würde ich ihre Musik nennen. Und alles was Doom und Thrash heißt, sei es auch nur im Präfix des Wortes “Einfluss”, gefällt mir nicht. Das ist reine Geschmackssache und kein Qualitätsmerkmal. Allenfalls herausragend war bei Mely der mehrstimmige, sehr kraftvolle und gut intonierte Gesang, der zwischen den Grunts ab und an durchbrach. Ansonsten konnte die Musik trotz Vorhandensein eines Keyboarders mein Interesse kaum wecken.

Agalloch

Weiters recht unkonventionell und progressiv ging es mit Agalloch weiter. Die amerikanische Band streifte widerum den wenig in Fahrt kommenden Doom-Metal — die progressiven Einschläge, die Epik und die komplexen Strukturen haben mir aber gefallen. Der Gesang war äußerst sporadisch, aber dennoch gut — die Stücke trugen sich durch lange Instrumentalparts. Die Bühnenshow ohne den Anflug einer Inszenierung mochte (auch dank blinkendem und völlig überdimensioniertem Bühnenlicht) nicht so recht zu der Stimmung passen. Dennoch eine gute Band, eine kleine Überraschung — aber kein Hochgefühl in den gefühlten 3 Stunden epischer Musikdarbietung.

Dornenreich

Enttäuscht war ich 2007, als Dornenreich beim Summerbreeze zum ersten Mal seit langer Zeit wieder in elektronischer Besetzung auftraten. Gleich der erste Song musste damals abgebrochen werden, der Sound war wie auf einem Festival generell üblich recht unterirdisch und passende Stimmung kam zwischen betrunkenen Emocore-Kiddies nachts um 1:00 Uhr nicht wirklich auf. Im Club war diese aber halbwegs spürbar. Der Sound war gut, wegen des fehlenden Basses aber nicht perfekt. Die Gitarre hatte viel zu viel zu tun, die Violine konnte jedoch Akzente setzen und Bögen spannen. Überragend war das Schlagzeug. Der flüsternde Gesang kann ob der Lautstärke live nicht umgesetzt werden, umso erstaunter war ich, dass auch Grunting und Screaming zu den Songs passte.

Diese stammten fast ausschließlich aus dem Album “Her von welken Nächten” — eine Legende und meiner Meinung nach eines der besonderen Alben der Geschichte des Metals. Einige wenige Lieder von den vorherigen E-Alben wurden gespielt, zudem gab es elektronische Neuinterpretationen von akustischen Liedern. “Jagd” stand hier herausragend, mit neuer rhythmischer Struktur und mehr Drang.

Alles in allem gefällt mir Dornenreich live wohl doch am besten, wenn sie akustisch unterwegs sind. Auf CD darf es dann aber doch die E-Besetzung sein.

Neues Gadget: Led Lenser K3

am 18. März 2009 über Review

[Trigami-Review]

Wer mich kennt, der weiß dass ich ein großer Freund hochwertiger und funktionaler technischer Begleiterchen bin. Seit Neuestem gesellt sich zu meinem Leatherman Sekeletool nun auch eine Led Lenser K3. Brauchen tue ich Taschenlampen ständig, vor allem bei Jobs als Stagehand, bei Auftritten mit meinen Bands oder wenn ich Konzerte organisiere. Überall gibt es dunkle Ecken, düstere Rack-Hinterteile oder gemeine Stolperfallen im Backstage, die man unkompliziert und zuverlässig ausleuchten muss. Bisher hat das meine Maglite LED AA eigentlich ganz gut gemacht. Der Hersteller der Led-Lenser, die Firma Zweibrüder, meint aber, dass ihre Produkte das besser können.

Soso. Schaun wir mal…

Maglite LED AA und Led Lenser K3 im Vergleich

Size matters: Die Maglite ist mehr als doppelt so lang wie die kleine K3. Damit bedient die Maglite zwar jegliche archaische Phallus-Assoziation, ist aber auch deutlich schwerer und passt weder an Schlüsslbund noch in eine Hosentasche. Die K3 kann beides: Ein Schlüsselringchen ist gleich dran und in der Hosentasche geht sie beinnahe verloren.

Die K3 saugt Energie aus vier kleinen Knopfzellen, die Maglite hat zwei Akkus vom Typ AA. Und dennoch soll die kleine K3 laut Datenblatt eine Leuchtdauer von 50 Stunden haben. Das ist recht viel und im Gegensatz zu den üblichen Birnen-Lampen eine Größenordnung länger.

Hier mal ein Bildchen (natürlich mit meinem neuen iPhone aufgenommen). Oben die Maglite, unten die Led Lenser:

Led Lenser K3 und Maglite LED AA

Spaß macht auch immer, irgendwas auseinanderzubasteln. Das geht bei beiden Lampen super, was schon mal ein Vorteil ist, wenn man irgendein Ersatzteil braucht. Auffällig ist, dass beide Lampen sehr hochwertig verarbeitet sind. Da wackelt nichts, da rutscht nichts und was verschraubt ist bleibt verschraubt. Die Gewinde der K3 sind allgemein schwergängiger und stabiler. Die K3 hat nur vergoldete Kontakte, bei der Maglite sind zumindest die sichtbaren Kontakte allesamt aus Kupfer. Die Maglite klackert beim Schütteln ein wenig, bei der K3 hört man nix.

Hier mal der Striptease beider Taschenlampen:

K3 und AA nackt

Die Bedienung unterscheidet sich sehr. Die Maglite muss man vorne drehen um sie anzuschalten. Dreht man weiter, ändert man den Fokus. Das ist zwar recht intuitiv, einhändig geht das aber nicht. Die Led Lenser hat hinten einen Druckschalter. Fokusiert wird am Kopf nicht durch drehen, sondern durch verschieben. Das geht einhändig und wäre recht praktisch, wenn die K3 nicht viel zu klein und fummelig wäre, um gut in der Hand zu liegen.

Der Fokusierung der Maglite bekommt recht einfach große Lichtkegel hin, kann aber auch einen engen Fokus erreichen. Aber: Alles ist recht diffus. Das kann sinnvoll sein oder auch nicht. Bei ein bisschen Arbeitslicht stört es wenig, beim Ausleuchten von Treppen, dem Wanderweg oder einem fummeligen Drehregler am stockdunklen Mischpult aber schon. Ein Vorteil der Maglite: Schraubt man den Kopf ab, hat man eine LED-Kerze, die extrem diffus leuchtet. Steckt man sich dann das Ding an den Gürtel, hat man eine dezente Dauerbeleuchtung und beide Hände frei.

Die K3 erreicht mit ihrem “Speed Focus”-Schiebesystem einen scharfen, sehr deutlichen Kegel. Diffus ist da gar nichts. Das macht zwar ordentlich Eindruck und schaut super aus, man braucht es aber nur wenn es so dunkel ist, dass jedes Photon zum Ausleuchten dringend benötigt wird. Aber auch im diffusen Fokus verliert die K3 kaum Licht in Richtungen, die man nicht will.

Das sorgt dann auch dafür, dass im subjektiven Vergleich die K3 deutlich(!) heller strahlt als die Maglite. Ich habe keine Messgeräte, um das zu belegen. Mein Verdacht: Die Maglite streut zu stark, viel zu viel Licht geht dorthin wo man es nicht haben will. Die K3 strahlt genau und exakt geradeaus.

Fazit: Als “immer dabei haben”-Taschenlampe ist die K3 die allerbeste Wahl. Sie ist heller, kleiner, subjektiv wertiger als die Maglite. Und: Sie ist billiger — bzw. war es zumindest! Meine Maglite hat vor einigen Monaten noch 40 Euro gekostet, inzwischen liegen aber beide Lampen im Bereich von 20 Euro. In rauhen Umgebungen ist die Schlüsselanhängergröße der K3 ein wenig fummelig. Wen das stört, der soll sich aber mal die großen Brüder der K3 anschauen.

Metalfest

am 18. September 2007 über Glaube, Kritik, Musik, Review

In anderen Ländern ziehen die größten christlichen Rock-Festivals Abertausende an Besuchern. In Deutschland wohl nicht. Denn am letzten Samstag traf sich die recht übersichtliche christliche Metalszene im Dachboden des Takko-Marktes in der „Cross Music Hall“ im hessischen Bad Hersfeld zum einzigen und ergo größten christlichen Metalfestival mit dem klischeefreien Namen Metalfest. Ich war da, alleine schon das ist ein Grund für einen kleinen Konzertbericht.

A.W.A.S.

Gleich zu Beginn gab es Krach ohne Kompromisse. „Ardent War Against Satan“ machen ganz soliden Death-Metal im Windschatten von Mortification und Sacrificium. Solide gemacht mit reichlich Geknüppel und sehr gutem Growling, dazu eine recht authentische Performance. Das Cover von Mortifications „Scrolls Of The Meggiloth“ war ein stilvoller und äußerst klassischer Einstieg ins Metalfest. Wenngleich man leider sicher sein muss, dass A.W.A.S. besser gesungen hat als es Rowes Gesundheit derzeit zuließe. Alles in Allem wird A.W.A.S. sicher noch von sich hören lassen. Das deutsche Todesmetall ist in der Szene derzeit recht rar, da muss man einfach Erfolg haben. Wenn es dann mal soweit ist, muss die Band vielleicht auch nicht mehr neben mir in einer Turnhalle übernachten, sondern bekommt ein Hotel spendiert. Bis dahin können sie sich schon mal Luftmatratzen kaufen, die nicht platzen. (Mann oh Mann, ich hatte mich noch nie so erschrocken.)

The No Notes

Mit Rock’n’Roll Covern der sekulären Sorte – einschließlich nicht ganz passendem „Hell Ain’t a Bad Place To Be“ – erspielten die „No Notes“ als regionale Band die Gunst des inzwischen größer gewordenen Publikums. Guter Sound, sympatisches Auftreten und ganz offensichtlich reichlich Bühnenerfahrung konnten begeistern. Ob’s ins Programm reingepasst hat oder nicht, sei dahingestellt.

Essence Of Sorrow

Objektiv betrachtet ist die Schwedische Band Essence of Sorrow eine Newcomerband. Songwriter und Gitarrist ist aber einer jener Stars der Szene, der als Multistilist in jedem Genre und fast jeder Band zu finden ist: Jani Stefanovic. Mit Divinefire spielt er Symphonic Metal, mit Miseration brutalen Death Metal und mit Mehida macht er Stratovarius Konkurrenz. Zudem ist er auf “Veil of Remerberence” von Crimson Moonlight zu hören. Das Projekt Essence of Sorrow bietet soliden progressiven Metal, abwechslungsreich von hart bis ganz hart. Dass Stefanovics Gitarrenspiel dem Besten gehört, was der Abend zu bietet hatte, dürfte klar sein. Aber auch am Mikrofon stand ein äußerst selbstbewusster Christian Palin in äußerst selbstbewusstem Kostüm. Seine vokale Darbietung hatte selbst in höchsten tonalen Gefilden noch Studioqualität. Gehört hat man ihn aber nur selten. Denn so langsam wurde auffällig, dass der Sound nicht gar so gut war, wie er sein könnte. Das hat Essence Of Sorrow ein wenig geschadet.

Seventh Avenue

Seventh Avenue sind ein Klassiker der frommen Szene in Deutschland und allemal ein Erlebnis. Melodischer, recht eingängiger Heavy Metal ohne Schnickschnack, ein Sänger in Topform (auch wenn “Infinite King” ab und an in undefinierbare Höhen abdriftet) und sogar noch neues Material im Gepäck. Der Sound war nicht wirklich besser als bei Essence of Sorrow. Seventh Avenue war daran aber gewisse nicht schuld.

Bleibt zu hoffen, dass die Jungs für ihre neue Platte ein geeignetes Label finden. Alleine schon der Produzent Sascha Paeth (Epica, Rhapsody, Aina) sollte ein Garant dafür sein, dass das neue Album ein voller Erfolg wird. Und schon seit Jahren spiele ich mit dem Gedanken, die Jungs auf ein Konzert des hiesigen CVJMs einzuladen. Vielleicht wird da ja noch einmal was daraus …

Mad Max

Nunja, irgendwann hat jeder mal Hunger und irgendwann tun die Beine weh und irgendwann braucht man frische Luft. Um es kurz zu machen: Wir haben die Jungs verpasst, nur der letzte Song ist hängengeblieben. Und das war ein wirklich toller Worship-Song. Somit waren Mad Max neben Narnia die einzige Band, die ernsthaften Lobpreis betrieben.

Veni Domine

Mit den Schweden Veni Domine bekam der Gothic Metal eine Plattform. Epische Chöre (vom Band), progressive Einschläge und ein durch und durch charismatischer Sänger brachten eine doch recht ruhige Athmosphäre in das sonst von Headbangen und Pogo dominierte Konzert. Das Konzert war gleichzeitig die Veröffentlichung des neuen Album “Tongues”, weswegen Einiges an neuem Material vorgestellt wurde. Alles in allem ein sehr kurzweiliges Set, recht abwechslungsreich - aber auch komplex und teilweise schwer zu hören. Unvorbereitete Ohren hatten es teilweise schwer.

Narnia

Nachdem die Gitarrenverstärker durch Wände von Gitarrenverstärker ersetzt waren, enterte der Headliner die Bühne. Mit einer unglaublichen Energie startete mit “Into This Game” die Show von Narnia. Sänger Christian Rivel war in Höchstform, seine Stimme einwandfrei. Dazu noch eine unglaublich aktive Bühnenshow, Interaktion mit dem Publikum und eine gute Message. Rivel machte deutlich, warum und für wen er seine Musik macht. Ich kenne keine andere Band, die die christliche Botschaft so offen und direkt präsentiert wie Narnia. Hits wie “Long Live The King” und “Living Water”, aber auch die Ansprachen sind recht eindeutig. Mich würde echt mal interessieren, ob die reichlich vorhandenen Träger von “Dimmu Borgir” und “Cradle Of Filth”-Shirt von der Botschaft erreicht wurden.

Narnias Gitarrenspieler Carl Johan Grimmark zauberte einwandfreie Solos, wenngleich Sound und vor allem Effekte doch sehr an seine Zweitband Saviour Machine erinnern. Wurde da etwa der eine oder andere Lick neu aufgetragen?

Die Songauswahl war recht gut und orientierte sich am eben erschienenen Best-Of-Album “Decade Of Confession”, welches an diesem Tag (für stolze 18 Euro) das Licht der Welt erblickte. Alles in allem ein sehr gutes und energetisches Narnia-Konzert. Ganz offensichtlich war Narnia für den hohen Ticketpreis von 23 Euro verantwortlich, im Endeffekt hat sich das aber gelohnt.

Immortal Souls

Zum Ende sollte es nochmal hart werden. Die Finnischen Melodic-Death-Metaller von Immortal Souls boten ein frostiges Set mit filigranen und technischen Gitarren, keifend-gutturalem Gesang und Drums mit Doublebass. Der Sound war leider völlig unterirdisch und der hohe technische Anspruch der Leadgitarre lies sich nur optisch erkennen. Gespielt wurde hauptsächlich das neue Album “Wintereich”. Und schnell wurde auch klar, wie die Band den Klargesang der Scheibe umsetzt: Nämlich gar nicht. Es wurde ausschließlich frostbitten und winterlich gekeift.

Ansonsten stand die Haltung der Band in keinem Verhältnis zu der des Publikums: Während die komplette Musikermannschaft wie angewurzelt auf der Bühne stand, keine Mine verzog und die Ansagen auf ein Nötigstes reduzierte, tobte im Publikum der wildeste (und auch rücksichtsloseste) Pogo und Moshpit den ich je erlebt habe. Unmöglich, ohne blaue Flecken davon zu kommen. Schön wäre es gewesen, wenn die Security anstatt das Fotografieren zu verbieten, der Sache Einhalt geboten hätte.

Und noch eine weitere Sache war unschön: Immortal Souls spielte über die Verstärkerbox con Narnia-Gitarrist C. J. Grimmark. Und der schleppte seine Box noch während des Schlussapplauses von der Bühne - ohne Immortal Souls die Möglichkeit zu geben, eine Zugabe zu spielen. Sehr unfair. Da überlegt man sich gleich zweimal, ob man seine neue Solo-Platte kauft.

Alles in allem ein rundum gelungenes Konzert. Ich hoffe auf ein Metalfest 08 und auf noch mehr Interesse am christlichen Metal aus der säkularen Szene. Die Christen gehen schließlich auch auf weltliche Konzerte, warum nicht auch umgekehrt?

Festivals

am 21. August 2007 über Kritik, Kultur, Musik, Review

Was macht der gemeine Metaller, wenn es sich alle anderen Leute mit Cocktails am Karibikstrand gutgehen lassen? Richtig: Er steht auf matschigem Grund bei strömendem Regen zusammen mit tausenden Gleichgesinnten vor einer Bühne. Das nennt sich dann “Festival”. Ich war dieses Jahr auf zweien: Dem Party.San und dem Summer Breeze.

Reviews zu den Bands gibt es im Netz genug. Darum widme ich mich an dieser Stelle dem Drumherum: den Dixie-Klos, der Infrastruktur und der Organisation. Ich selbst genoss die Tage vollkommen Straight Edge. Darum ist mein Urteil ungetrübt.

Party.San

Ein verbindendes Wort ist sicherlich “Matsch”. Beim Party.San hat es ohne Unterlass geregnet, kaum eine Band war ohne unbarmherzige Regengüsse der härtesten Sorte zu genießen. Dementsprechend ungenießbar waren die äußeren Umstände: Man versank trotz Springerstiefel knietief im Matsch, Sturzbäche flossen durch unsere Zelte. Der Regen machte ein Befahren der Campingfläche nahezu unmöglich, weswegen auch der überlebenswichtige Dixieklo-Entleerer nicht mehr sein Ziel erreichen konnte. Welch undelikate Ausmaße dies annahm darf man sich selbst ausmalen. Letzen Endes war das Krisenmanagement jedoch hervorragend. An den letzten Tagen fuhr die lokale Landjugend mit PS-starken Minitreckern den Campingplatz ab, um festgefahrene Autos (die es reichlich gab) wieder auf festen Boden zu ziehen. Der ausgelegte Stroh sorgte nicht nur für ein paar Quadratmeter festen Stand, sondern auch für lustige Strohschlachten unter angetrunkenen Festivalbesuchern. Sehr angenehm waren die dezenten Ordner und Sicherheitskräfte. Nur beim Einlass in das Festivalgelände waren Leibesvisitationen angesagt. Niemand wollte mein Auto durchsuchen, keiner verbot das Benutzen der allgegenwärtigen Naturtoilette und trotzdem gab es keinerlei Probleme. Mir ist keine einzige Rangelei, kein Verletzter und kein schon gar keine Schlägerei aufgefallen. Das Party.San war offensichtlich nicht ausverkauft. Schön für die freie Sicht auf die Bühne, aber wohl schlecht für den Veranstalter. Darum: Nächstes Jahr hinfahren! Wenn das Wetter gut ist, ist das Party.San eine tolle Sache.

Summer Breeze

Das Summer Breeze ist ein Kaliber größer als das kleine Party.San. Der Anspruch ist ein Tick kommerzieller, das Publikum ist bunter (ja, man findet auf dem Summer Breeze auch Menschen mit partieller Bekleidung in unschwarz) und mehr Bands gibt es auch. Mit 60 Euro Eintritt ist das Loch im Geldbeutel aber auch deutlich größer. Das Wetter war perfekt, die Organisation nicht. Ein Wartestau von knapp 400 Metern benötigte dank Autodurchsuchungen auf höchster Terrorstufe eine knapp vierstündige Wartezeit. Viel zu wenige Sicherheitsmitarbeiter durchsuchten viel zu penibel viel zu gemütlich alle Autos. Das ist meiner Meinung nach nicht nur unnötig, sondern auch illegal. Doch nicht nur die Privatfaschisten machten ihre Arbeit, auch Jene in Grün nahmen es mit Alkohol- und Drogenkontrollen auf hochgradig unverschämten Ton sehr genau. Wildpinkler wurden selbst am Waldesrand auf unfreundliche Art belehrt, die Sicherheitsschleuse am Festivaleingang war langwierig, aber wenigstens freundlich. Zudem scheinen die Veranstalter das Wörtchen “ausverkauft” nicht zu kennen. Unser Zeltplatz war eigentlich als Parkplatz geplant. Ganz offensichtlich waren viel zu viele Besucher eingelassen worden, bevor der Laden dicht gemacht wurde. Sowohl für die Securities als auch für die Besucher sollte gelten: Weniger ist mehr.

Ein weiteres Manko: Betrat man das Festivalgelände, waren beide Bühnen zur linken Hand. Sehr ungeschickt, denn so ist das Prinzip “first come, first served” nur recht suboptimal umsetzbar. Alles drängte sich zur linken Seite, während rechts noch viel Platz war. Zudem war die kleinere Bühne genau im Weg zwischen großer Bühne und Ausgang. Während der ersten zehn Minuten im Set einer Band hatte man ersthafte Probleme, nicht vom Mob der Mainstage hinweggefegt zu werden. Die Anordnung der Bühnen muss definitiv überarbeitet werden.

Der Sound war okay, wenngleich nicht optimal. Ein wenig mehr Bass, ein wenig transparentere Höhen wären schön gewesen. Zudem trug der Wind recht viel Klang weg vom Publikum, was den Sound im Endeffekt zu leise machte.

Um aber dennoch ein Lob an das Summer Breeze loszuwerden: Jede noch so kleine Pfütze wurde sofort mit Schüttgut ausgetrocknet, sodass Partysan’sche Zustände sich erst gar nicht einschleichen konnten. Die Bandauswahl war perfekt, sogar die Aufteilung auf die verschiedenen Tage machte Sinn. Vielen Dank, dass die Metalcore-Bands am Ende des Festivals spielten. Das ermöglichte mir eine frühe und bequeme Heimreise.


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M. Herhoffer